Neulich bei der Bandenwerbung während eines Fussballspiels sah ich dieses scheinbar handgeschriebene „me“ hinter „SIMS“. Das erinnerte mich stark an das scheinbar handgeschriebene „me“ im „mobile me“-Logo, das Apple für seine ersten Cloud-Angebote schuf. Und dann fiel mir ein, dass in Berlins Mitte eine Galerie an ihrer Fassade ebenfalls mit einem kursiven „me“ wirbt.

Schließlich stoße ich beim Autohersteller Mercedes auf eine ganze „me“-Kampagne – mit einem „me“, das geradezu stereotypisch handgeschrieben gesetzt ist.

Doch damit nicht genug, wie eine Recherche und die nachfolgende Collage zeigt.

me me me me me

Offenbar muss das „mich“ stets handgeschrieben sein – warum auch immer.

[Update, 6.7.2015] Neuzugänge [1]: Das Logo der Fastfood-Kette „Burgerme“ entdeckte ich neulich in Berlin nahe S-Bahnhof Hallensee. Es fügt sich, zudem noch mit dem Motiv der aktuellen Kampagne „Summerme“geradezu nahtlos in die Reihe der gezeigten Beispiele ein. Irgendwie faszinierend, wie stereotypisch oder auch einfallslos Designer mitunter vorgehen. Oder ist es schlicht Faulheit? Oder gar ein Zitat? Oder ein Trend?

logo_burgerme

Motiv Kampagne Summerme

Vielleicht steckt dahinter eine geheime Verabredung von Logo-Designern, oder es ist das geniale Produkt-Placement eines Schriftenherstellers, seinen Handschrift-ähnlichen Font zu bewerben. Und wenn ja: Ich würde den Font „Mrs. Jones“ nennen ;-) (Wegen Billy Paul, natürlich)

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